FENG SHUI
Feng Shui ist eine jahrtausendealte Kunst, Energien zu lenken
und zu leiten.Informationen in Form von kleinen Symbolen, denen der Feng Shui
- Berater Kraft verleiht, bewegen die Lebensenergie Chi in Räumen, Landschaften
oder auch am Körper.
Das Umstellen von Möbeln, Umbauten oder Anbringen von Deko-Artikeln ist
in der Regel nicht notwendig.
Negative Energieansammlungen, die durch Störungen in der Struktur der Erde,
bauliche Gegebenheiten, die eigene Lebensweise oder die der Vorbewohner entstanden
sind, lösen sich auf. Räume, die sich vorher des Chi's ihrer Bewohner
bedienten, erfüllen jetzt ihren Sinn der Unterstützung und geben ihnen
Kraft.
Es ist, wie wenn man in einem Aquarium trübes Wasser durch klares ersetzt.
Die Reinigung und Klarheit in den mit Feng Shui bearbeiteten Bereichen überträgt
sich auf die betroffenen Personen.
Inneres und äußeres Wachstum kommt in Fluß. Was sich ihm bisher in den Weg gestellt hat, zeigt sich, strebt nach Beachtung und setzt die Bereitschaft der Nutzer zur eigenen Veränderung voraus.
Die Beziehungen zu Mitmenschen klären sich, Entscheidungen ist der Weg geebnet. Bisher nicht gelebte Lebensqualitäten erhalten einen Anschub. Erholsamer Schlaf und Wohlbefinden werden gefördert. Vorhandene Kraftplätze auf Grundstücken und in Landschaften werden entdeckt, von Beeinträchtigungen befreit und ihre Ausstrahlung intensiviert. Dem Zusammenwirken von Mensch und Naturwesen öffnen sich verstärkt Möglichkeiten. Das Leitungswasser wird energetisiert, störende Schwingungen an elektrischen Anlagen lassen sich ableiten. "Gespenster" oder andere dunkle Wesen in Kinderzimmern und anderswo verlieren ihre Bedrohlichkeit und finden den ihnen entsprechenden Weg. Die Feng Shui- Reinigung bei Baugrundstücken befreit von energetischen Altlasten der Vorfahren, bewirkt Erdheilung bis hin zur Förderung des Fünf - Elemente - Kreislaufes.
In geschäftlichen Breichen erhält die Führungskraft Unterstützung,
indem sich der optimale Platz findet. Durch die Auflösung energetischer
Spannungsfelder kann auch bei den Mitarbeitern Harmonie und Freude einziehen,
der Krankenstand sinken.
Einzelne Positionen werden deutlicher. In Geschäften schafft Feng Shui
eine entspannte Athmosphäre, in der Kunde und Ware zueinander finden. Von
Maklern schwer veräußerbare Objekte ziehen ihren Käufer oder
Mieter an. Nicht nur in therapeutischen Bereichen unterstützt Feng Shui
den Heilungsprozeß, indem Zusammenhänge von Körper, Geist und
Seele präsent werden. Die Wiederherstellung des Chi - Flusses wirkt sich
immer auf den energetischen Zustand der Erde aus und kommt allen zugute.
Kosten:
privat: 6 € / qm geschäftlich: 8 € / qm
Grundstück: ca. 0,50 € / qm (nach Aufwand)
Fahrtkosten: 0,50 € /km ab 100 km
Feng Shui - Referenz
Ich hatte nicht viel Zeit, um mir eine neue Wohnung zu suchen. So war ich recht froh, nach relativ kurzer Suche eine schöne 2,5-Zimmerwohnung mit einem Südwestbalkon in einer ruhigeren, begrünten Straße in dem von mir gewünschten Stadtteil zu finden.
Leider hatte ich ebenfalls wenig Zeit für die dringend notwendige Renovierung.
Das Wohnzimmer war in einem satten Apricot-Ton gestrichen -eine Farbe, die ich
einfach furchtbar fand. Ich strich alle Wände mit schlichter weißer
Wandfarbe und verlegte Laminat. Die Wohnung war schnell eingerichtet, die Bilder
aufgehängt, persönliche Dinge verteilt. Ich fühlte mich im Großen
und Ganzen recht wohl in meinem neuen Zuhause. Nachdem die Zeit des Beziehens
und Einrichtens der Wohnung vorüber war, kam irgendwann der Tag, an dem
ich es mir erstmalig in meinem Wohnzimmer gemütlich machen wollte. Ich
saß auf meinem Sofa und ließ den Blick über die weißen
Wände, die mit Bildern verziert waren, schweifen.
Irgendetwas störte mich an diesem Raum. Ich grübelte, was es wohl
sein könnte. Über Tage stand ich immer wieder nachdenklich in meinem
Wohnzimmer und begutachtete den Raum. Schließlich kam ich zu der Erkenntnis,
dass es
die der Tür gegenüberliegende Wand war, die mir nicht gefiel. Sie
erschlug mich gewissermaßen, war viel zu weiß und viel zu groß.
Ich räumte alle Möbel aus dem Raum, riss die Tapeten von dieser Wand
ab und trug eine Spachtelmasse auf, die ich später mit einem warmen Terracotta-Ton
färbte. Nach tagelanger Arbeit räumte ich in freudiger Spannung die
Möbel wieder
ein. Das Ergebnis ließ sich sehen, ich war sehr zufrieden mit dem neuen
Gesicht der Wand. Das Problem schien gelöst, die Arbeit hatte sich gelohnt.Wenige
Tage später saß ich wiederum in meinem Wohnzimmer. Und wieder drängte
sich dieses Gefühl auf, dass irgendetwas an diesem Raum nicht stimmte.
Ich würde mich daran gewöhnen, dachte ich mir, ich wohnte
ja auch noch nicht solange hier. Ich lernte die ersten Menschen in meiner neuen
Umgebung kenne, bekam Besuch von Freunden aus der Stadt, in der ich zuvor lange
Jahre gelebt hatte. Alle fanden meine Wohnung schön und bewunderten die
Terracottawand in meinem Wohnzimmer - und saßen zum Kaffee trinken in
meiner wesentlich kleineren Küche. Niemand schien sich längere Zeit
in meinem Wohnzimmer aufhalten zu wollen. Meine Küche wurde nach und nach
zu meinem Hauptaufenthaltsort in der Wohnung. Das Wohnzimmer betrat ich eigentlich
nur noch zum Blumen gießen.
Schließlich begann die dunkle Jahreszeit. Ich versuchte erneut, einen gemütlichen Nachmittag in diesem Wohnzimmer zu verbringen. Es war einfach nicht möglich, ich fühlte mich in dem Raum nicht wohl. Nun störte mich das der Terracottawand gegenüberstehende Regal. Das also war des Rätsels Lösung, es war eindeutig, ich brauchte einfach einen neuen Schrank. Der war dann auch alsbald bestellt und geliefert. Glücklich räumte ich den Inhalt des Regals in mein neues Möbelstück. Nun also würde alles besser werden.
Am Abend dieses Tages bekam ich Besuch von einem langjährigen guten Freund, der meine neue Wohnung zuvor noch nicht gesehen hatte. Er warf einen kurzen Blick in mein Wohnzimmer und sagte dann "Lass uns in Deine Küche setzen, das Wohnzimmer ist ja noch nicht fertig eingerichtet."
Etwas erstaunt, denn mein Wohnzimmer war ja eigentlich schon lange von mir bezogen, fragte ich, was er denn damit meinen würde. Er erklärte mir, dass er fände, das Wohnzimmer würde irgendwie ungemütlich wirken, hätte eine kalte Ausstrahlung, so, als ob ich noch nicht mit dem Einrichten abgeschlossen hätte. Etwas gekränkt bot ich ihm einen Platz in der Küche an.
Als er wieder abgereist war, setzte ich mich in mein Wohnzimmer. Mein Besuch
hatte einfach Recht, der Raum hatte keine gute Atmosphäre, es war nicht
zu verleugnen.In den folgenden Wochen versuchte ich es mit Raumteilern, Vorhängen,
Grünpflanzen, ich räumte alle Möbel um, hängte andere Bilder
auf - es half alles immer nur für wenige Tage, dann war das
alte Problem wieder da. Es war zum Verzweifeln.
Die Wochen gingen in´s Land, das Wohnzimmer war zwar in meiner Wohnung räumlich vorhanden, wurde aber überhaupt nicht von mir genutzt. Es war sehr schade, denn dies war der größte Raum der ganzen Wohnung. Ich überlegte schließlich, umzuziehen. Was nützte mir eine Wohnung, in der ich ein Drittel der Wohnfläche einfach nicht nutzen konnte?
Durch eine glücklich Fügung lernte ich Taro kennen. Zufällig berichtete ich ihm von dem unbewohnbaren Wohnzimmer. Sofort bot er an, sich vor Ort umzusehen und mir bei der Lösung des Wohnzimmerproblems zu helfen. Er fragte mich, ob möglicherweise jemand in dieser Wohnung gestorben sei. Über meine Vormieterin wusste ich nichts, die Wohnung hatte zwecks Renovierung des Badezimmers leergestanden, bevor ich eingezogen war.
An einem Sonntag nachmittag bekam ich dann Besuch von Taro. Neugierig war ich, mittlerweile konnte ich mir fast nicht mehr vorstellen, dass es eine Möglichkeit geben könnte, das Wohnzimmer für mich bewohnbar zu machen.
Taro ging langsam und konzentriert durch meine Wohnung, schließlich sagte er, dass er mein Problem nachvollziehen könnte. Ich war so glücklich...
Ich weiß nicht, was er im einzelnen gemacht hat. Er hat wundersame Zeichen auf den Boden und an Wände gezeichnet, Streichhölzer abgebrannt, Kupferstückchen auf elektronische Geräte geklebt und Räucherstäbchen abgebrannt. Mir war recht feierlich zumute, ich hatte fast ein wenig Angst, ihn durch meine Anwesenheit zu stören.
Als er mit meinem Wohnzimmer fertig war und sich meiner Küche zuwand, ging ich neugierig in den Raum. Etwas war anders als vorher, aber genau konnte ich das Gefühl noch nicht einordnen. Ich blickte mich um und wusste plötzlich, dass der Fernseher, den ich im übrigen nie benutze, eindeutig an der falschen Stelle im Raum steht.
Noch während Taro in meiner Wohnung werkelte, begann ich, das Wohnzimmer erneut umzugestalten.
Seit Taro meiner Wohnung einen Besuch abgestattet hat, bewohne ich mein Wohnzimmer. Es ist nun der Raum, den ich am häufigsten nutze, in dem ich mich sehr wohl fühle, und in den ich mich zurückziehe, wenn ich müde und abgespannt bin, einfach, um mich dort zu erholen, weil er so einen schöne Atmosphäre hat.
Freunde, die mich besuchen, möchten jetzt am liebsten in meinem Wohnzimmer sitzen und bemerken, dass dies ein unglaublich gemütlicher Raum sei. Die meisten bleiben nun wesentlich länger als sie eigentlich bleiben wollten...
Übrigens habe ich neulichs eine der alteingesessenen Nachbarinnen nach
meiner Vormieterin gefragt. Ich habe von ihr erfahren, dass die Dame krebskrank
gewesen und in meiner Wohnung verstorben ist. In welchem Raum,
wusste sie leider nicht zu berichten.
Dr. A. G.aus Bremen